Bereits seit längerer Zeit, war eine Aktivität nahe Bayreuth geplant. Verschiedene Umstände liessen fast einen Monat vergehen seit der letzten Aktivität. Schliesslich nahm ich es doch am 21.07. in Angriff. Beim Schloss Fantaisie war ich bei meiner letzten Aktion im Teufelsloch vorbei gekommen und beantragte damals die Aufnahme dieses Landschafts-Schutzgebietes mit rund 118 Ha Grösse, mittlerweilen DLFF-1258. Schloss Fantaisie wurde im 18 Jahrhundert als zweite Sommer-Residenz (neben der Eremitage) für das Markgrafen-Paar erbaut. Als erster Standort für die
Aktivität war direkt der Schloss-Parkplatz geplant, der sich als gerade ausreichend, zum Ausspannen der Antenne erwies. Die Ausbreitungs-Bedingungen waren sehr wechselhaft. Die erste Stunde der Aktion zeigte brauchbare 40 Meter-Bedingungen. Danach ein Wechsel auf 20 Meter brachte dort auch kurze Short-Skip-Phasen mit ausgezeichneten Feldstärken in die umliegenden Länder. Kurz vor 12 Uhr Ortszeit war dann Zeit für eine Pause. Die immer stärker einsetztende Mittagsdämpfung, machte weiteren Betrieb sinnlos, was zum Ausflug in das ca. 500 Meter entfernte Schloss Fantaisie genutzt wurde. Nach der knapp einstündigen Pause wurde nochmals 20 Meter und 40 Meter-Betrieb in
CW und SSB gemacht. Am Ende standen 320 Verbindungen mit 28 Ländern im Log von DP44WCA.
Somit war der Weg frei für die Anschluss-Aktion. Im Oktober 2024 war ich im ca. 7km entfernten Teufelsloch im Heinersreuther Forst erstmalig aktiv. Als erstes Problem riss damals die Antenne im starken Wind. Abbau und Wiederaufbau der Antenne waren schnell erledigt und nach lediglich 15 Minuten Betrieb gab der Transceiver den Geist auf. Der FT-DX10 hatte keine Sendeleistung und somit musste die Aktion abgebrochen werden. Mit der diesjährigen Re-Aktivierung wollte ich denen, die damals nicht zum Zug kamen, eine erneute Chance auf dieses relativ seltene Gebiet geben. So ging es nach DLFF-1167 auf den einzigen möglichen
Aktivierungs-Platz oberhalb des Teufelslochs. Anfangs alleine dort entwickelte sich am späten Nachmittag immer stärkerere Publikums-Verkehr. Das Gebiet ist sehr beliebt für Wanderer, auch wenn es derzeit aufgrund des extrem niedrigen Wasserstandes nicht sehr repräsentativ wirkt. Mit einigen Besuchern konnten noch interessante Themen zum Amateurfunk besprochen werden und diese auch mit Info-Material versorgt werden. Am Ende standen für DP44WCA von diesem Ort nochmals 201 Verbindungen im Log. Der Arbeits-Verweigerer FT-DX10 hatte diesmal keine Einwände und tat klaglos, was er sollte.
Aufgrund der Erfahrungen vom letzten Mal, war natürlich diesmal trotzdem ein zweiter Transceiver, insgesamt 3 Antennen und 2 Batterien dabei.. man weiss ja nie !!